089 590 686 990

Implantate in der Kieferorthopädie

Implantate-Kieferorthopaedie.jpg
In der Kieferorthopädie können Implantate schon vor Abschluß des Kieferwachstums als immobile Verankerungselemente, die unter axialer oder extraaxialer orthodontischer Belastung ihre Osteointegration nicht verlieren, temporär oder permanent Einsatz finden.
Es kommt in Abhängigkeit von ihrer Belastung sogar zu einer röntgenologisch nachweisbaren Dichtezunahme des periimplantären Knochens.
Implantate im Alveolarfortsatz können bei geeigneter Position nach Abschluß der kieferorthopädischen Behandlung als permanente Implantate prothetisch weiter genutzt werden.

Temporäre orthodontische Implantate, die in der Sutura mediana des Gaumens auf Prämolarenhöhe in einem Insertionswinkel von ca. 45° eingebracht werden, können zur reziproken Aufnahme orthodontischer Kräfte genutzt werden. Hierbei wird nach Darstellung des Knochens ein Implantatlager im knöchernen Gaumen präpariert und das Implantat eingepflanzt.

Aufbauteile erleichtern die Fixation orthodontischer Elemente, die z.B. zur Retrusion der Frontzähne, zur Änderung der Frontzahninklination oder auch zur Mesialisierung von Molaren eingesetzt werden können mit dem Ziel, extraorale orthodontische Hilfsmittel, wie den Headgear, zu vermeiden. Diese temporären Implantate werden nach Abschluß der kieferorthopädischen Behandlung mittels Trepanbohrung entfernt.

« zurück
© 2017 MKG Praxis München Prof. Karl Andreas Schlegel • Arnulfstr. 19 • 80335 München  •  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 bauer+bauer webdesign - die PraxisHomepage